Ein weltweit agierender Stahlhersteller kämpfte mit den Folgen einer historisch gewachsenen Identity-Management-Umgebung (IDM). Die Plattform war technisch veraltet, durch unzählige Sonderlocken („Customizing“) instabil geworden und litt unter massiven Schnittstellenproblemen. In einem hochkomplexen Umfeld aus Active Directory, sensiblen OT-Netzwerken und globalen Enterprise-Systemen wurde das IDM zum kritischen Flaschenhals: Explodierende Ticketzahlen und ständig wiederkehrende Systemausfälle beeinträchtigten die täglichen Abläufe und gefährdeten die Betriebssicherheit.
Die Weichenstellung: Im Rahmen einer notwendigen Modernisierung wurde klar: Eine punktuelle Reparatur reicht nicht mehr aus. Da internes Expertenwissen fehlte und der bisherige Dienstleister die nötige Lieferqualität nicht halten konnte, suchte das Unternehmen einen Partner, der die volle operative Verantwortung übernimmt. Ziel war es, die Umgebung radikal zu stabilisieren und den Weg für eine zukunftssichere Identitäts-Infrastruktur freizumachen.